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Neueröffnung Hotel Atlantis Zürich

03.12.2015

Nach einer Bauphase von mehr als einem Jahr wurde das Hotel Atlanis am 1. Dezember 2015 wiedereröffnet. Die egli jona ag gestaltete die gesamte Landschaftsumgebung des geschichtsträchtigen Hotels.

 
 
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Das Hotel Atlanis ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Ort. Die Geschichte des legendären Hotels reicht zurück bis 1970, als das «Atlantis» nach zweijähriger Bauzeit eröffnet wurde. Danach galt das Atlantis mit seinem dreiflügeligen, y-förmigen Grundriss lange Zeit als eine Hotel-Ikone der 1970er-Jahre. Gebaut wurde nach den Plänen der Architekten Hans und Annamarie Hubacher aus Zürich in Zusammenarbeit mit Peter Issler. Das Zürcher Kulthotel hat viele Geschichten zu erzählen: «Hier residierten schon Steve McQueen und die Boxlegende Muhammad Ali. Shirley MacLaine flirtete mit einem Angestellten und Freddie Mercury gab am Flügel der Bar ein Privatkonzert», schreibt das gleichnamige Hotelmagazin «Atlantis by Giardino». Unvergessen auch der Abend, als die britische Rockband The Who nach einem Konzert im Zürcher Hallenstadion Inventar der Lobby in den Hotelpool feuerte.

Glanzstück der Nachkriegsmoderne

Der Betreiber des Luxushotels ging 2004 konkurs, Atlantis tauchte ab. Bis zum Baubeginn im Sommer 2013 wurde das Hotel zuerst als Asylunterkunft, dann als Wohnheim für Studierende zwischengenutzt. Viele Teile des Baus sind denkmalgeschützt, da es sich um ein «wichtiges Bauzeugnis der Nachkriegsmoderne in Zürich» handle, wie die schweizerische Denkmalpflege schreibt. Die Architektur setzt in allen Räumen auf Durchlässigkeit zwischen innen und aussen. Der Gestaltung der Landschaftsumgebung wurde unter anderem deswegen eine hohe Bedeutung beigemessen. 

Die gesamte Gestaltung dieser Landschaftsumgebung wurde egli jona übertragen. Ein Meilenstein in der bald 70-jährigen Unternehmensgeschichte von egli jona: Gemessen am Auftragsvolumen ist dies das grösste Projekt, das das Unternehmen bis heute ausführte.

Denkmalschutz beim Landschaftsbau

Bereits beim Bau des Hotels Ende der 1960er-Jahre wurde darauf geachtet, dass das Gebäude kein Fremdkörper in der Umgebung, sondern harmonisch im Bestand eingebettet ist. Bauleiter Philipp Wälty, Projektverantwortlicher seitens egli jona ag, weist auf den Denkmalschutz hin und die damit bedingte Zusammenarbeit mit Grün Stadt Zürich. «Die Geländeformen mussten nachprofiliert und Bruchsteinhügel übernommen werden. Aber auch den Hochwasserschutz integrierten wir in das Gelände, denn das Wasser muss vom Hotel weggeleitet werden.» Aus Gründen des Denkmalschutzes wurde auch die Bepflanzung grösstenteils vorbestimmt. «Die Zusammenarbeit mit Grün Stadt Zürich war zu jedem Zeitpunkt sehr angenehm», so Wälty.

Gaumenschmaus mit Blick über die Stadt

Für die Hotelköche wurden Obstbäume gepflanzt und ein Kräutergarten angelegt, sodass stets nur die frischesten Zutaten in der Küche landen. Apéro trinken oder gepflegt dinieren lässt sich auch in einem der Restaurants oder Bars, deren Terrassenbeläge ebenfalls neu verlegt wurden. Wo immer man im Atlantis zu Tisch sitzt, scheinen die Grenzen dank grosszügigen Fensterfronten zwischen drinnen und draussen zu verschwinden. So ist auch vom Innern die raffinierte Beschattung jener Restaurantterrasse zu bestaunen, welche direkt über dem Eingang liegt: Durch ein Loch in der Terrasse wächst eine amerikanische Gleditschie, ein sommergrüner Baum mit einer trichterförmigen Baumkrone. Jetzt, in den kalten Monaten, dürfte sich aber vor allem die frisch erstellte Firelounge bei den Gästen grosser Beliebtheit erfreuen: Ein Feuerring versprüht eleganten Alpencharme.

Nomen est omen: Wasser als zentrales Element

Ob Wasser des Hotelnamens wegen ein wichtiges Element ist, lässt sich nur vermuten. Der Poolbereich ist unterteilt in einen Kinderpool, der mit einem Sonnensegel beschattet wird, sowie einen grossen Pool mit einem riesigen Holzdeck. Aus diesem Deck ragen massive Gletschersteine und mehrstämmige japanische Ahornbäume, die im Sommer Schatten spenden. Auch ein Seerosenteich und verschiedene Wasserspiele sind im Garten zu finden. «Der Wasserfall vor dem Spa-Bereich ist eines meiner persönlichen Highlights. Er plätschert ganz genau so, wie wir das haben wollten», freut sich Wälty. Sowieso sei der ganze Poolbereich speziell schön geworden.

Heiraten im Rosengarten

In einem Hotel, das Gäste wie Grace Jones, Elton John, Rod Stewart, Eric Clapton oder ABBA beherberte, darf ein Tanzsaal nicht fehlen. Der standesgemässe «Ballroom» ist zeitlos elegant und verfügt über eine grosse Terrasse mit neuem Luserna Plattenbelag. Vom Ballroom über die Terrasse gelangen die Gäste zum Hochzeitsplatz, der von einem romantischen Rosengarten umgeben ist. Damit die Rosen nicht nur auf den Hochzeitsfotos perfekt aussehen, sei die richtige Pflege entscheidend, sagt Wälty. «Die Gartenpflege beginnt beim Wasser: Deshalb ist bei den meisten Rabatten eine Bewässerungsanlage installiert. So stellen wir sicher, dass die Pflanzen auch an dieser exponierten Lage ausreichend gewässert werden.»

Agiles Projektmanagement gefragt

Über ein Jahr waren Mitarbeitende der egli jona ag auf dieser Baustelle beschäftigt. Die grösste Herausforderung stellte Wälty beim Terminprogramm fest, da ein extrem grosses Bauvolumen in relativ kurzer Zeit verarbeitet wurde. Die Koordination von Material, Maschinen und Personal musste in eine knappe Zeitspanne integriert werden. In Absprache mit dem Hochbau mussten einzelne Arbeitsabläufe deshalb flexibel umgeplant werden – agiles Projektmanagement war gefragt. Zwischenziele setzen und das Hauptziel nicht aus den Augen verlieren. Entscheidend für das Gelingen des Projektes sei auch die Personalführung gewesen. «Bei einer so grossen Menge Personal braucht es einen Polier mit Führungsqualitäten. Unser Polier Raimond Ludwig war dieser Aufgabe auf jeden Fall gewachsen», sagt Wälty.

Atlantis taucht auf

Am 1. Dezember diesen Jahres wurde das Hotel wiedereröffnet und die ersten Gäste erahnen, welches Gartenparadies im Frühling rund um das Hotel blühen wird. Seit den letzten 45 Frühlingen ist an diesem besonderen Ort unter dem Uetliberg viel passiert. Man darf gespannt sein, welche Geschichten die kommenden Jahre im Hotel Atlantis geschrieben werden.

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